T-RENA: Was passiert eigentlich nach dem Ende einer Reha?
Therapie

T-RENA: Was passiert eigentlich nach dem Ende einer Reha?

Petra Gillmann

Autor

3 Min. Lesezeit

Mit dem Ende einer Reha muss das Training nicht aufhören. T-RENA bietet eine strukturierte Nachsorge und führt das Training von Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit nach der medizinischen Rehabilitation weiter.

Die Entlassung aus der Reha beendet eine Phase – nicht unbedingt den Prozess

Während einer Rehabilitation gibt es eine klare Struktur: feste Termine, Betreuung und ein Programm, das darauf ausgerichtet ist, körperliche Funktionen wiederherzustellen und die Leistungsfähigkeit schrittweise zu verbessern. Nach der Entlassung kehrt jedoch der Alltag zurück und damit auch mehr Eigenverantwortung für das, was während der Reha erreicht wurde.

Genau an diesem Übergang setzt T-RENA an. Die Abkürzung steht für Trainingstherapeutische Rehabilitationsnachsorge und bezeichnet ein Nachsorgeprogramm im Anschluss an eine medizinische Rehabilitation. Dabei beginnt nicht erneut eine Behandlung von vorne. Das während der Reha begonnene Training wird strukturiert weitergeführt.

T-RENA knüpft somit an einen Rehabilitationsprozess an, der bereits stattgefunden hat.

Das Training wird mit konkreten Zielen fortgeführt

Bei T-RENA werden unter anderem Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit trainiert. Im Mittelpunkt stehen gerätegestütztes Training und Übungen, mit denen die während der Rehabilitation erreichte körperliche Leistungsfähigkeit weiter gefestigt und entwickelt werden soll.

Das ist relevant, weil die innerhalb einiger Reha-Wochen aufgebaute Leistungsfähigkeit anschließend auch im Alltag weiter gefordert werden muss. Durch regelmäßiges Training können noch bestehende Einschränkungen weiter bearbeitet und körperliche Voraussetzungen für Alltag und Beruf verbessert werden.

Bei fit & gesund findet T-RENA in 60-minütigen Einheiten statt, in der Regel zweimal pro Woche und in Gruppen mit maximal 12 Teilnehmenden. Das Programm kann bis zu 40 Trainingseinheiten umfassen.

T-RENA ist nicht einfach eine Verlängerung der Physiotherapie

Obwohl T-RENA Teil des weiteren Rehabilitationsprozesses ist, übernimmt sie eine andere Aufgabe. Im Mittelpunkt steht nicht die physiotherapeutische Einzelbehandlung einer bestimmten Beschwerde. Die Teilnehmenden befinden sich bereits in einer Phase, in der das aktive Training stärker in den Vordergrund rückt.

Die Übungen finden innerhalb eines strukturierten Nachsorgeprogramms statt und orientieren sich an den Zielen dieser Phase. Dadurch entsteht zwischen der medizinischen Rehabilitation und einer zunehmend selbstständigen Trainingsroutine ein geregelter Übergang.

Und worin liegt der Unterschied zum Rehasport?

Beide Angebote können nach gesundheitlichen Einschränkungen eine Rolle spielen und nutzen körperliche Aktivität. T-RENA und Rehasport sind dennoch unterschiedliche Angebote.

T-RENA ist eine spezifische Form der Nachsorge nach einer medizinischen Rehabilitation und ist vor allem trainingstherapeutisch und gerätegestützt ausgerichtet. Rehasport ist dagegen ein Bewegungsangebot in der Gruppe mit einer anderen Struktur und eigenen Voraussetzungen.

Welche Form infrage kommt, hängt deshalb nicht allein von persönlichen Vorlieben ab. Die Teilnahme an T-RENA ist an eine vorherige Rehabilitation und die entsprechenden Voraussetzungen der Deutschen Rentenversicherung gebunden.

T-RENA schafft einen Übergang zurück in den Alltag

Eine Reha bündelt viele Maßnahmen in einem begrenzten Zeitraum. Danach kehren die Anforderungen des Alltags schnell zurück: Beruf, Wege, Haushalt und Freizeit finden nicht unter den strukturierten Bedingungen einer Rehabilitationseinrichtung statt.

T-RENA schafft hier eine Zwischenphase. Das Training wird regelmäßig fortgesetzt, während die Teilnehmenden bereits wieder in ihren Alltag zurückgekehrt sind. So können die während der Reha erarbeiteten körperlichen Voraussetzungen weiterentwickelt werden, während gleichzeitig die tatsächlichen Anforderungen des täglichen Lebens wieder zunehmen.

Bei fit & gesund in Garrel gehört T-RENA zum Angebot der Rehabilitationsnachsorge und ermöglicht es, das Training nach einer medizinischen Rehabilitation in einem festgelegten Rahmen fortzuführen.

fit & gesund: 04474 - 934850
E-Mail: info@kg-praxis-berkemeyer.de

Sie sind nicht allein. Wir gehen diesen Weg gemeinsam mit Ihnen.

PhysiotherapieRehabilitationT-RenaRehabilitationsnachsorgeGerätetrainingGarrelKG Praxis BerkemeyerNach der RehaReha NachsorgeTraining nach Reha

Geschrieben von

Petra Gillmann

Experte für Gesundheit und Wohlbefinden im Gesundheitshaus Garrel.

Haben Sie Fragen?

Unser Team im Gesundheitshaus Garrel berät Sie gerne persönlich zu allen Themen rund um Ihre Gesundheit.

Jetzt Kontakt aufnehmen