Wie plane ich einen festen Wochentag?
Fragen Sie vorab nach den Gruppenzeiten, dann lässt sich ein fester Wochentag finden, bevor die Verordnung ausgestellt wird. Das erspart später Umplanungen. Üblich sind 1 bis 2 Einheiten pro Woche bei einem Verordnungszeitraum von meist 12 Monaten, der Wochentag begleitet Sie also lange. Rechnen Sie dabei mit einer Einheit von mindestens 30 Minuten und legen Sie sie möglichst auf einen Tag, an dem Ihr Arbeitsalltag Spielraum lässt.
Worin unterscheidet sich Funktionstraining vom Reha-Sport?
Anders als beim Reha-Sport steht beim Funktionstraining jeweils eine Körperregion im Mittelpunkt, und die Einheiten sind kürzer. Das macht es zu einem Angebot, das sich leichter in einen vollen Alltag einfügen lässt, denn die Zeit in der Gruppe bleibt überschaubar und ist auf einen Bereich konzentriert, statt den ganzen Körper abzudecken. Die Anleitung übernehmen Fachleute mit Funktionstrainings-Lizenz, zum Team gehört auch ein Sportphysiotherapeut. Das gibt der Gruppe einen festen Rahmen, in dem Sie Ihre Körperregion gezielt üben.
Was wird in der Gruppe geübt?
Angeboten wird Trockengymnastik mit Kleingeräten: Gewichte von 0,5 bis 3 Kilogramm, Gymnastik für einzelne Regionen und Beweglichkeitsübungen im Sitzen wie im Stehen, dazu Entspannung. Wie viel Gewicht Sie nehmen, bleibt Ihnen überlassen, die Übungen lassen sich in der Gruppe auf Ihr Niveau abstimmen. Die Entspannung am Ende rundet die Einheit ab und gehört fest zum Angebot. Gerade die Übungen im Sitzen machen die Teilnahme auch dann möglich, wenn das Stehen schwerfällt.
Wie läuft die Verordnung?
Das Formular 56 stellt Ihr Hausarzt oder Facharzt aus, auch in Emstek. Die Krankenkasse bewilligt den Antrag. Mit genehmigter Verordnung trägt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten vollständig. Ob Funktionstraining für Sie passt, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt im Einzelfall. Sprechen Sie dort an, welche Körperregion bei Ihnen im Vordergrund steht, und erfragen Sie bei uns die Gruppenzeiten.



